Moxatherapie

Die in der alternativen chinesischen Medizin schon lange bekannte Moxatherapie erobert sich allmählich auch in der westlichen Welt einen Stammplatz in der naturheilkundlichen Praxis. Als eine Sonderform der Akupunktur arbeitet die Moxatherapie anstatt mit Nadeln mit kleinen Kegeln bzw. Zigarren mit Beifußkraut (Moxa = Beifuß). Wenn ich in meiner Praxis die Moxatherapie als gezielte Wärmepunktur anwende, brenne ich die Beifußzigarren über der Hautoberfläche ab. Die dabei entstehende angenehme Strahlungswärme entfaltet genau über den Akupunkturpunkten oder Schmerzpunkten ihre Wirkung und regt die Selbstheilungskräfte des Körpers an.

Die positiven Wirkungen der Moxatherapie entwickeln sich von der „gemoxten“ Hautstelle aus über die Nervenbahnen. Sie reichen von Aktivierung des Stoffwechsels und Durchblutung des Gewebes bis zur Funktionsverbesserung der inneren Organe. Durch die Produktion von mehr roten Blutkörperchen wird die Versorgung mit Sauerstoff deutlich verbessert und die Körperabwehr insgesamt angeregt. Zu einer entzündungshemmenden und bakterientötenden Wirkung gesellt sich bei der Moxatherapie eine Harmonisierung des vegetativen Nervensystems. Zu verzeichnen ist eine allgemeine Verbesserung bei Organneurosen und Erscheinungen von Stress.

Wie zahlreiche Versuchsreihen belegen, bewährt sich die Moxatherapie bei den verschiedensten Beschwerden und Krankheitsbildern. So setze ich in meiner Praxis diese alternative Form der Wärme-Akupunktur unter anderem ein bei:

  • Allgemeiner Abwehrschwäche
  • Blasen- und Nierenschwäche
  • Degenerativen Erkrankungen im Bereich Knochen, Gelenke und Wirbelsäule
  • Erkrankungen der Atemorgane
  • Kopfschmerzen
  • Magen-Darm-Beschwerden

Auch bei Beschwerdebildern wie hormonellen Störungen sowie Frauenleiden, Rheuma und Stoffwechselerkrankungen biete ich als in Moxa-Therapie erfahrene Heilpraktikerin eine entsprechende Behandlung.