Unser bewegtes Leben in der heutigen Zeit

In der heutigen Zeit sind wir ständig diversen Sinneseindrücken ausgesetzt. Unsere weit vernetzte und technisch hochmoderne Welt ermöglicht uns tagtäglich neue Erfahrungen. Wir können überall und zu jeder Zeit auf Medien zurückgreifen, sind ständig bestens vernetzt mit unserer Familie, Freunden, Bekannten, Arbeitskollegen über What´s App, Instagram und dergleichen…

Auf unser Gehirn prasseln immerwährend neue Informationen, Daten und Fakten ein, eine immense Flut, die verarbeitet werden muss. Ein Hochleistungscomputer, wie wir ihn aus großen Firmen kennen, ist dafür geschaffen worden, die Daten zu verarbeiten und zu speichern, leider ist unser Gehirn aber keines dieser Geräte und kommt daher auf kurz oder lang an seine Grenzen. Psychische Beschwerden wie Burn-Out, depressive Verstimmungen, chron. Erschöpfung, Schlafstörungen, Ängste oder chron. Schmerzsyndrome sind die Folgen.

Durch unsere „neue bewegte Lebensweise“ hat sich unsere Ernährung ebenfalls grundsätzlich verändert. Der Satz: „ Du bist, was du isst!“ bekommt somit eine ganz neue Bedeutung. Man müsste ihn meines Erachtens sogar noch ergänzen um „… und wie du isst!“. Wir finden an jeder Straßenecke einen Bäcker, ein Fastfoodrestaurant, überall bekommt man einen Coffee to go angeboten, für das schnelle Essen für zwischendurch ist bestens gesorgt. Dabei noch den Überblick zu behalten, was man alles über den Tag verteilt gegessen hat, ist kaum noch möglich; versteckte Zucker und Kalorien bleiben uns somit verborgen.

Neuste Studien haben gezeigt, dass 80% der Deutschen ihre Mahlzeiten unter Zeitdruck einnehmen. Viele Familien schaffen es laut Studie nicht malwenigstens eine Mahlzeit am Tag in Ruhe und gemütlichem Zusammensein einzunehmen. Wen wundert es da noch, dass die Anzahl der Patienten/innen die unter Magen-Darm-Beschwerden, Fettstoffwechselstörungen, Übergewicht, Stoffwechselstörungen und Herz-Kreislauf-Erkrankungen leiden, stetig steigt.

Mit Hilfe der Achtsamkeitspraxis können wir wieder einen gesunden Umgang mit uns selbst und unserem Körper erlernen. Ein zentraler Aspekt sind hierbei die Ernährung und der Umgang mit Nahrungs- und Suchtmitteln.