Achtsamkeit – Ein Akt des Achtsamseins

Wer körperlich und mental im Hier und Jetzt lebt und dabei jeden Moment bewusst wahrnimmt, ohne diesen zu bewerten, lebt nach dem Prinzip der Achtsamkeit.

Das klingt erstmal nicht wie eine große Herausforderung. Doch unser Alltag und dessen oft stressige Abläufe lehren uns, dass es zahlreiche Momente gibt, in denen uns ein achtsamer Umgang mit uns und unserer Umwelt abhanden gekommen ist.

Stattdessen stellt sich bei vielen Tätigkeiten eine Art Automatismus ein: Wir putzen unsere Zähne, bereiten aber gedanklich schon die Abläufe des nächsten Tages vor. Auch hängen wir oftmals mit unseren Gedanken in immer wiederkehrenden Endlosschleifen fest oder beschäftigen uns mit Problemen der Zukunft und verlieren dabei eine ganz besondere Form von Aufmerksamkeit: Einen gegenwärtigen Moment ohne Vorurteile zuzulassen und so anzunehmen wie er ist.

Achtsamkeit als Therapieform – Der Weg zu mehr Entspannung und Ruhe im Alltag

Ein achtsames Leben hilft uns dabei, die Welt und uns neu zu entdecken, mit sehenden Augen und fühlenden Herzen durchs Leben zu gehen. Plötzlich nimmt man vielleicht ganz bewusst das Kinderlachen vom nahegelegenen Spielplatz wahr oder das Knarzen der Äste an einem windigen Herbsttag.

Im Großen und Ganzen kann man sagen, dass die Achtsamkeitspraxis Auswirkungen auf den Körper, die Gedanken, die Gefühle sowie die Sinneseindrücke hat, indem sie ganz gezielt die Aufmerksamkeit im Einzelnen darauf richtet und damit maßgeblich zu mehr Bewusstsein beiträgt.